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Foto Leonardo Ramirez



Hier im Blog erfährst du mehr über meine bevorstehenden Projekte, meine aktuellen Eindrücke, oder über ganz andere Dinge, die mich gerade bewegen ... so wie ich mich kenne :-)

 

Mittwoch, 25. Januar 2012 - 19:12 Uhr
"Die mit dem Kleiderbügel ging"

Gerne wäre ich einmal eine Stubenfliege in einem anderen Haushalt mit schulpflichtigen Kindern und berufstätigen Eltern. Zumindest morgens ist diese Kombination nämlich eine Garantie für Stress pur. Zumindest in unserem Haushalt. Manchmal ist es aber nicht nur stressig, sondern auch richtig lustig. So wie heute morgen. Die Familie sitzt beim Frühstück. Zwar nur kurz, aber immerhin ... alle gemeinsam!!! Während alle mit kauen und trinken beschäftigt sind, findet die Mutter, dass die Stuhllehne heute komisch hart ist. Na ja, die Esszimmergarnitur ist auch nicht mehr die jüngste ... die Polsterung der Stühle lässt langsam echt zu wünschen übrig. Fünf Minuten später springen alle auf und ziehen ihre Schuhe an.
"Mama, da hinten an deinem Kostüm steckt ein Kleiderbügel!", meldet mein Sohn.
"Keine Zeit für dumme Witze!", die Antwort der Mutter.
"Warum nimmst du einen Kleiderbügel mit?"
"Ich nehme KEINEN KLEIDERBÜGEL MIT!!!", die genervte Antwort der Mutter.
"Aber da steckt einer!", ruft Jan beharrlich und zieht den Bügel, der in der Rückenborte meines Blazers steckt, heraus.
Ich starre auf den Bügel. Wie viel Stress braucht der Mensch eigentlich, um nicht zu bemerken, dass er gerade dabei ist, mit einem echt großen Kleiderbügel im Kreuz zur Arbeit zu rennen?
("Frau Kollegin ... ähh sie haben da etwas, hinten, an ihrem Rücken"... sieht aus wie ähhh ..)
Wenn es nicht so lustig wäre, wäre es glatt zum Weinen!

Dienstag, 10. Januar 2012 - 15:54 Uhr
Kindermund

Soeben sitze ich da und betrachte meinen Sohn, der seine Hausübung macht. Dabei stelle ich schmerzlich fest, dass es immer seltener vorkommt, dass mein Kleiner seinem Kindermund freien Lauf lässt. Das liegt vermutlich daran, dass mein Kleiner nun schon ein "Mittelgroßer" ist. Dabei liebe ich die kindlichen Sprüche meines Kindes so.
Jan, könntest du nicht kurz mal einen deiner lustig-lieben Gedanken wiedergeben? Nur für mich???

Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 22:53 Uhr
Jahresausklang

Gerade noch habe ich auf das neue Jahr mit lieben Freunden angestoßen ... und jetzt ist es auch schon verflogen. Zeit also, das Vergangene noch einmal Revue passieren zu lassen.

2011 war ein sehr intensives Jahr, da war der große, persönliche Erfolg, über den ich mich noch immer riesig freue - "Glück gesucht!" wurde Buchliebling. Auch ein neuer Fuchsband erblickte das Licht der Welt. Neue Ideen entstanden, einigige neue Manuskripte sind im "Kasten" (damit ist mein heißgeliebtes Netbook gemeint).
Ich durfte so viele Kinder kennen lernen, hatte ganz viel Spaß (und auch manchmal Lampenfieber) bei den vielen Workshops.

Dann gab es da noch die Spontanidee, einen Halbmarathon zu laufen ... und sie ging sogar gut ... ich genoss den Lauf und wurde nicht einmal Letzte!

Auch die Reise nach Irland wird in meiner Erinnerung bleiben ... das Wiedersehen mit meiner Tochter, die für drei Monate dort ihr Auslandspraktikum machte ... jetzt weiß ich, wie lange drei Monate sein können!!!

Ein Kuraufenthalt, der mir so viel Ruhe und Zeit verschaffte, wie noch nie ... eine Zeit, in der ich die Seele baumeln lassen konnte.

Zwischen den Ereignissen, die persönliche Wellen schlugen, waren auch viele, viele kleine Erlebnisse, die alle ihre Spuren hinterließen.

Tja, obwohl so ein Jahr so schnell vergeht (und man glaubt, nie Zeit für etwas zu haben), hatten ziemlich viele Momente darin Platz, für die ich dankbar bin, denn sie ließen mich Lebendigkeit spüren.

Da war Zeit, um sich zu freuen,
Zeit, Liebe zu spüren,
Zeit für neue Ideen,
Zeit, um Altes loszulassen,
Zeit, um sie mit Freunden zu verbringen,
Zeit, um den inneren Schweinehund zu überwinden,
Zeit, um traurig zu sein,
Zeit, um zu arbeiten,
Zeit für Entscheidungen,
Zeit, die Seele baumeln zu lassen...


Und in einigen Stunden? Da wird wieder angestoßen, gerätselt, was das neue Jahr wohl bringen wird ...

Freitag, 16. Dezember 2011 - 18:20 Uhr
Stille

Da predige ich mit "meinen" Workshopkindern über die Stille im Advent ... ja und bei mir selbst? Da ging es in den letzten Tagen ziemlich hektisch zu. Aber jetzt ist fast alles erledigt: Christbaum in der Garage, liebe Dinge für meine Lieben besorgt ... und jetzt kann's losgehen mit der Stille. Endlich.

Sonntag, 4. Dezember 2011 - 12:20 Uhr
Am Wochenende wurde wieder gewichtelt!

Freitag und Samstag waren ganz meinen "Wichtelaktivitäten" gewidmet. In der Arbeiterkammer Klagenfurt und in der Alpenadriamediathek Villach durfte ich viele entzückende Kinder treffen. Wenn man die Kleinen sieht und ihre lustigen Sprüche hört ... dann wird es wirklich weihnachtlich im Herzen. Sogar, wenn sich ein kleiner Dreikäsehoch einen "Totenkopf" vom Christkind wünscht (auf dem Rennauto - um den Papa zu erschrecken).
Nach Hause ging ich dann mit dem frohen Gefühl im Herzen, dass ich von den Kindern reich beschenkt wurde.

Nächste Woche geht es weiter ... Freitag, 09.12. um 15:30 Uhr in der AK-Bibliothek Klagenfut und Samstag, 10.12. um 10:00 Uhr in der Alpen-Adria-Mediathek Villach. Ich freu mich schon auf alle, die zu dieser Adventstunde kommen möchten!

Montag, 21. November 2011 - 15:16 Uhr
Was größere Städte mit dem Adrenalinspiegel zu tun haben und warum ich Navis vergöttere

Um es kurz und bündig auf den Punkt zu bringen: Als der liebe Gott den Orientierungssinn auf seine Schäfchen aufteilte, dürfte ich geschlafen, geschwätzt, oder einfach nicht hingehört haben. Fest steht, ich habe definitiv nur 0,025 % von dieser Fähigkeit im Blut und kein Promille mehr.
Deshalb steigt mein Adrenalinspiegel auch sprunghaft an, wenn ich mit dem Auto in größere Städte reisen muss. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass es in Österreich nur EINE größere Stadt gibt. Also unter uns gesagt: Für mich sind auch Graz und Salzburg groß. In diese beiden Städte führten mich meine letzten beiden Lesereisen. Tja, und was macht "Frau ohne Orientierungssinnn", wenn ihr eine solche Aufgabe zuteil wird? Sie investiert in ein sündteures "Navi", das alle Stücke spielt und wagt sich damit in die "Großstadt". Das Ergebnis? Bis auf die hypernervöse Reaktion von ein paar Verkehrsteilnehmern (hupen, Vogel zeigen ...) habe ich es recht gut geschafft.
Und die Lesungen selbst? Die habe ich sehr genossen. In Graz bei bookolino durfte ich die "Longvariante" von "Glück gesucht!" gemeinsam mit einer entzückenden Kinderschar abhalten. Und die Lesungen anlässlich der Salzburger Buchwoche waren insovern besonders, weil ich zum ersten Mal über 200 Kinder pro Leseeinheit durch den "Glücksdschungel" führen durfte. Ich war überwältigt, welche Urkraft die Kids lostreten, wenn plötzlich alle auf dem "gleichen Zug" fahren.
Mein Resumée? Was ist gegen solche Glückserfahrungen schon ein wenig Adrenalin im Blut beim Autofahren? Gar nichts, oder? Mein "Navi" hat übrigens einen Ehrenplatz im Auto, wird gehegt und gepflegt und gelobt ... braves Tom Tom.

Donnerstag, 17. November 2011 - 16:18 Uhr
Schön sein

Mein Mädchenroman ist seit einiger Zeit fertig, derzeit ruht er und dann, wenn ich genug Abstand zum Text gewonnen habe, werde ich die Geschichte noch einmal durchgehen.

Obwohl ich gerade nicht am Text feile, bin ich ganz nah beim Inhalt. Grund dafür ist ein Zeitungsartikel vor einigen Tagen, der mich nicht mehr loslässt. Er handelt von Schönheitsoperationen und davon, dass bereits 20 % der 14-jährigen (!!!) operative Veränderungen an ihrem Aussehen vornehmen lassen möchten. Irre ich mich, oder war das Thema Schönheitsoperation früher in Zusammenhang mit der altersüblichen Faltenbildung (was ich auch ziemlich fragwürdig finde) zu sehen? Heute geht es aber um die Veränderung (oder Neumodellierung?) ganzer Körperteile, wie: Lippen, Zähne, Brüste, Körpermaße, Wangenknochen, Nase ... Frankenstein lässt grüßen!
Auch in meinem Roman wird es um gutes Aussehen, Mode und Lifestyle gehen. Ja, und nach diesem ziemlich gruseligen Zeitungsartikel bin ich auch froh über das unkonventionelle Ende, das meine Geschichte haben wird. Vorweg möchte ich aber allen Mädels dort draußen etwas von Herzen sagen: Pfeift auf das Schönheitsideal, das von irgendwelchen Modezeitschriften, oder anderen sogenannten Experten vorgegeben wird! Jeder von uns ist etwas ganz Besonderes. Und besondere Merkmale verstärken eure Persönlichkeit nur. Es geht darum, sich mit Selbstvertrauen und Ausdruck zu präsentieren. Kleine Makel haben doch fast alle!
Und außerdem ... von einer Sache bin ich überzeugt: Menschen, die WIRKLICH lieben, lassen sich von der einen oder anderen Äußerlichkeit des Partners nicht beeindrucken! Deshalb Hände weg vom OP-Tisch und von Menschen, die nur auf Grund des Aussehens abwägen, ob sie mit jemandem zusammen sein möchten oder nicht!
Nicht vergessen: Ihr seid toll! Genau so, wie ihr geschaffen seid!

Dienstag, 8. November 2011 - 18:12 Uhr
Ein Glückstag

Ein Glückstag

Im Oktober besuchte ich die VS Grafenstein. Einen ganzen Vormittag durften wir uns mit dem Thema Glück beschäftigen. Wie schön es ist, einmal ausgiebig Zeit im Rahmen einer Lesung zu haben (einen ganzen Vormittag - was für ein Luxus!!!), das durfte ich in diesem Workshop erfahren.

Tolle Kinder ...
Tolle Schule...
Wirklich gute Lehrer ...

Dienstag, 25. Oktober 2011 - 16:15 Uhr
Wenn Projekte im Gedeihen sind ...

Wenn ein neues Projekt gedeiht, verursacht mir das immer Herzklopfen ... vor Freude. Soeben durfte ich einen Blick auf das Cover meines neuen Buches werfen ... es ist wirklich sehr gelungen und pfiffig geworden .... kann mich gar nicht satt sehen ... oh happy day!
Werde es natürlich sobald wie möglich auch hier auf der Homepage zeigen.
Die Handlung? Es geht umd geheimnisvolle Wünsche ...

Dienstag, 4. Oktober 2011 - 16:29 Uhr
Stell dir vor, es ist Sommer und jeder geht hin!

Dieser sagenhaft schöne Herbst wird wohl in die Geschichte eingehen! Am Wochenende habe ich dem Strandbad noch einen (vermeintlichen) Abschlussbesuch abgestattet und siehe da: Ich war nicht die Einzige, die diesen Einfall hatte. Das Bad war voll mit Menschen, die so wie ich, mit Ehrfurcht die kostbaren Sonnenstrahlen aufsogen. Dass so viel Genuss eine ganz besondere Stimmung verursacht, ist klar. Kaum zu glauben, dass die Datumsanzeige den zweiten Oktober anzeigte!

Wen wundert es, dass das Strandbad auf Grund des schönen Wetters (und des gewaltigen Besucheransturms) seine Öffnungszeiten verlängert hat ... und der See? Der hat traumhafte 20 Grad!

Dienstag, 4. Oktober 2011 - 16:22 Uhr
Zukunftsprojekte

Die Projekte für 2012 stehen fest. Vor ein paar Tagen bekam ich die Druckfahnen für ein neues Kinderbuch, das im Frühjahr erscheinen wird (Dass mir solche Momente stets Herzflattern verursachen, versteht sich von selbst). Ich freue mich sehr auf dieses Buch, das Teil einer Bibliothek sein wird ... für Kinder ab acht ...
Ja, und dann "köcheln" da noch einige andere, spannende Geschichten ... merkt man eigentlich, dass ich riesig gerne darüber plaudern würde? Geht leider noch nicht ... aber bald! Ganz bestimmt!

Gewöhnungsbedürftig ist für mich, dass die Projekte, um die sich mein Geist gerade dreht, immer in der Zukunft liegen. Derzeit schreibe ich an den Geschichten für 2013.

Montag, 3. Oktober 2011 - 16:18 Uhr
Wie passt denn das zusammen?

"Wie passt denn das zusammen?" Diese Frage hat mir der Journalist des Kinderkuriers bei der Buchliebling Gala gestellt. Er meinte damit meine beiden Berufe: Bankangstellte und Kinderbuchautorin. Diese Frage wurde mir auch von anderen schon gestellt ...
Auf den ersten Blick kann man wohl nichts Gemeinsames finden und dennoch kann ich mit voller Überzeugung sagen: Und ob es zusammen passt! Denn es passt alles zusammen das man von Herzen macht! Gerade die Finanzbranche braucht Menschen mit Herz. Natürlich passiert es dann auch oft, dass eine Beratung sehr persönlich werden kann: Da wird gemeinsam gelacht, vielleicht auch über etwas gegrübelt, ein freundschaftlicher Händedruck gegeben ... manchmal fällt man sich sogar in die Arme ... und eben geholfen ...

Dienstag, 6. September 2011 - 14:07 Uhr
Echt irisch

Gerade bin ich (nach dem gut überstandenen Halbmarathon) von meiner Irlandreise zurück gekommen. Normalerweise zieht es mich eher in den Süden ... der Grund für den Richtungswechsel war meine Tochter, die gerade ihr dreimonatiges Auslandspraktikum in Wexford macht und die ich unbedingt besuchen wollte.
Zurück gekommen bin ich mit ganz vielen Eindrücken, fantastischen Landschaftsbildern in meiner Erinnerung - ich wusste gar nicht, dass es so viele unterschiedliche Grüntöne nebeneinander geben kann!!! Obwohl die Temperaturen gar nicht meinen sonstigen Urlaubsgelüsten entsprachen (viel mehr als 15 Grad hatten wir nie), muss ich sagen, dass mich Land und vor allem die Menschen dort, zutiefst beeindruckt haben. Die Iren sind so nette, neugierige und hilfsbereite Menschen, dass es schwer fällt, sie in ein paar Sätzen zu beschreiben ... hier trotzdem ein Versuch:

Wenn du mitten in der Großstadt stehst, die Straßenkarte zückst, um dich zu orientieren, und sofort drei Leute gleichzeitig fragen, ob sie dir helfen können - dann bist du in Irland.

Wenn du die Atmosphäre der Großstadt genießt, dich fragst, welche Jahreszeit gerade ist, weil Winterstiefel und Sandalen aufeinandertreffen, kleine Mädchen mit Sommerkleidchen herumlaufen, neben Menschen mit Lambswoolpullovern und Softshelljacken, dann befindest du dich auf "Irischem Boden"!

Wenn du an der Haltestelle stehst und ein Bus nach dem anderen an dir vorbei fährt, ohne anzuhalten, dann bist du ebenso in Irland. Die Busse halten nur, bei Handzeichen - egal wie viele Menschen an der Haltestelle warten! Aber das System hast du schnell begriffen, denn irgendein freundlicher Ire erklärt es dir bestimmt!

Wenn du einen Campingplatz ansteuerst dann freue dich über den "englischen Rasen", den du dort überall sehen wirst. Der sehr gepflegte Rasen lässt allerdings keine Rückschlüsse auf den Zustand der sanitären Anlagen zu. Hier sind Überraschungen in jeder Hinsicht möglich. Manchmal hätte man vom Boden essen können, ein anderes Mal hat der Riese Hagrid (so fühlte ich mich oft im kleinen Wohnmobil) lieber die Minidusche des Motorhomes benutzt.

Wenn ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke blinzeln, und sich alle Menschen aufgeregt über das "lovely Weather!!!" unterhalten, dann bist du in Irland!

Wenn dir in deinem Hotelzimmer nach einer Kurzlüftung so kalt wird, dass du unmittelbar unter die Bettdecke schlüpfen musst und du auf deinem Nachttisch einen Zettel findest, auf dem erklärt wird, wie du die Klimaanlagae bedienen kannst, um diesem "hot summer" zu entkommen - auch dann bist du in Irland.

Wenn dich jeder, den du triffst, liebenswürdig fragt: "Hallo, how are you?" , aber niemand eine Antwort erwartet, dann bist du in Irland!

Wenn du um zehn Uhr Abends kurz vor dem Campingplatz stehst, dein Wohnmobil plötzlich streikt und binnen Minuten sich mehrere Menschen ohne Aufforderung organisieren, um dich mit deinem Wohnmobil abzuschleppen - dann bist du in Irland.

Wenn du dich für diese hilfreiche Aktion so much bedankst und dir die Dame mit den roten, kurzen Haaren zunickt und trocken antwortet: "I'ts time for a tea!", auch dann bist du in Irland.

Wenn du am nächsten Morgen ein wenig umständlich versuchst, dein Wohnmobil mit Frischwasser aufzutanken und dich drei Leute mit dem Feldstecher dabei neugierig beobachten, dann bist du in Irland.

Wenn du dieses unheimlich würzige, dunkle Bier entdeckst, mit dem cremigsten Schaum, den du je gekostet hast ... dann bist du gaaanz sicher in Irland.

Diese Liste könnte man unendlich fortführen. Auf alle Fälle habe ich mich noch nie so nett behandelt gefühlt, wie in Irland. Und, ich muss unbedingt eruieren, ob es dieses köstliche Guinness auch bei uns zu erwerben gibt ...

Sonntag, 14. August 2011 - 14:56 Uhr
Wahnsinnsidee

Vor ein paar Tagen habe ich einen ziemlich irrsinnigen Entschluss gefasst: Ich möchte wieder einmal einen Halbmarathon laufen. An sich ist an der Idee gar nichts Irrsinniges. Der Wahnsinn ist nur, dass besagter Halbmarathon in genau sieben Tagen stattfindet. Und mein Trainingszustand ... najaaaa.
Ausschlaggebend war ein Wanderwochenende, an dem ich an einem Tag 32 km (rauf und runter) abgespult habe. Plötzlich war da in meinem Kopf das Gefühl, dass ich dann auch läppische 21,1 km laufen könnte. Beim gestrigen Testlauf habe ich schon gesehen, dass der Vergleich hinkt. Es ist ein kleiner Unterschied, ob man sich laufend, oder gehend fortbewegt. Natürlich geht es mir nicht um die Zeit ... durchkommen heißt die Devise ... wenn möglich vor der Kehrmaschine (Räusper).
Das Schöne an der Sache ist, dass es genau 10 Jahre (??? wie schnell doch die Zeit vergeht???) her ist, dass ich meinen letzten Halbmarathon gelaufen bin. Damals recht gut trainiert. Wirklich gut trainiert bin ich jetzt nicht - auf keinen Fall für diese Distanz. Aber mein Körper kennt das Laufen - und das schon ziemlich lange. Und mehr Stärke habe ich jetzt auch ... in meinem Kopf. Mentale Stärke werde ich auch brauchen für meine Aufgabe. Ja, und heute in einer Woche ist schon alles vorbei ... und meine sämtlichen Muskeln werden aufjaulen...

Mittwoch, 3. August 2011 - 11:35 Uhr
Laufen

Bin soeben von einem sehr schönen Lauf zurück gekommen und strotze vor Energie. Spannend finde ich, dass man etwas so oft tun kann, ohne dass es langweilig wird. Laufen gehört einfach zu uns Menschen, davon bin ich überzeugt.

Allerdings gerade heute ist mir wieder bewusst geworden, wie schön es hier in Kärnten ist (Als gebürtige Oberösterreicherin darf ich das sagen ;-)). Es waren so viele gut gelaunte Menschen um den See herum unterwegs - heute hat der Beach Volleyball Grand Slam begonnen. Das Glitzern des Wassers, Leben pur, Sonnenschein, Sommer ... dieses Glück muss ich gut in mir aufheben, damit ich es herausholen kann, falls ich es einmal dringend brauchen sollte .....
Sodala. Und schon ist es abgespeichert - und zwar in der Kategorie: Leichtigkeit, schwebende Gedanken und andere kostbare Glücksbringer.

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