Die Kinder laufen schnell in Mias Zimmer und sperren ab. Mia und Jonas glauben, dass es spukt, deshalb gehen sie wieder hinaus, um den Spuk aufzuheben. Plötzlich sehen sie auf der Mauer leuchtende Hinweise, die ihnen verraten, wie der Spuk aufzuheben wäre.
WENN IHR DAS GOLDENE SCHWERT FINDET, DANN LEGT ES VOR DIE MAUER. ES BEFINDET SICH IM WALD.
Schnell laufen die beiden zum Wald. Zwischen zwei Bäumen sehen sie eine kleine Hütte. Sie schauen durch das Fenster. Drinnen ist eine alte Hexe. Sie kocht in ihrem Kessel. Neben ihr liegt das goldene Schwert. Mia und Jonas überlegen, wie sie das Schwert zur Mauer bringen könnten. Sie gehen beide leise um die Hütte. Jonas entdeckt ein offenes Fenster und sagt zu Mia: „Hier können wir ins Zimmer klettern.“ Vorsichtig steigen sie durchs Fenster hinein. Als es Abend wird, geht die Hexe in ihr Zimmer, um schlafen zu gehen. Sie nimmt das Schwert mit. Die Kinder verstecken sich schnell unterm Bett. Die Hexe legt sich auf das Bett und schläft langsam ein. Leise kriechen die beiden unter dem Bett hervor und nehmen das Schwert in die Hand. Langsam schleichen sie sich an der schlafenden Hexe vorbei. Sie klettern aus dem Fenster. Vor lauter Hektik lässt Jonas das Schwert aus der Hand fallen. Es macht einen lauten Krach. Plätzlich wacht die Hexe auf und läuft den Kindern hinterher, aber sie war zu langsam. Die Hexe hat jetzt wohl kein Schwert mehr. Mia und Jonas bringen das goldene Schwert zur Mauer. Auf einmal erscheint ein grelles, blaues Licht. Der Fluch ist nun endlich aufgehoben.

Liebe Aylin, was für eine tolle Fortsetzung! Du schreibst so bildhaft, dass man das Gefühl hat, mittendrin in deiner Geschichte zu sein. Dass Jonas im gefährlichsten Moment ein kleines Missgeschick passiert, erhöht die Spannung nur noch mehr und man kann gar nicht anders, als mit Mia und Jonas mitzufiebern. Dein Text ist kreativ, spannend und sehr bildhaft. Toll!